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Arbeiten im sozialinvestiven Sozialstaat: Die Inwertsetzung der Arbeit in Kitas und in der Kindertagespflege

Janina Glaeser, Stefan Kerber-Clasen

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Der Beitrag untersucht die Auswirkungen jüngster sozialinvestiver Politiken in Kitas und Kindertagespflege in Deutschland. Im Zuge des Ausbaus der Betreuungsplätze lässt sich eine ambivalente Inwertsetzung dieser Tätigkeitsbereiche feststellen, in der austeritätspolitische Maßnahmen Qualitätsverbesserungen zuwiderlaufen. Die Beschäftigten profitieren hiervon materiell nur bedingt. Die Inwertsetzung dieser vergeschlechtlichten Care-Sektoren vollzieht sich in Auseinandersetzung mit der ihr historisch vorgelagerten Entwertung von Care.

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The social investment welfare state: valuing work of child minders in public care institutions and home-based settings

Abstract

In this article, we analyze the consequences of recent social-investment policies in daycare centers and home based child minding in Germany. Alongside the expansion of these care sectors, we observe how they are increasingly valorized, though under premises of austerity, and with ambiguous results. These processes of valorization take on different forms in daycare but they are both closely tied to the historically established de-valorization of care.

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Bibliographie: Glaeser, Janina/Kerber-Clasen, Stefan: Arbeiten im sozialinvestiven Sozialstaat: Die Inwertsetzung der Arbeit in Kitas und in der Kindertagespflege, Femina Politica, 2-2017, S. 62-74.
https://doi.org/10.3224/feminapolitica.v26i2.05

Literaturhinweise



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