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Repräsentation, Rationalitäten und Umsetzbarkeit: Stadtumbau Ost im Lichte der Planbarkeit

Christian Strauß

Abstract


Zusammenfassung

Als Reaktion auf den demografischen Wandel und die damit verbundenen städtebaulichen Missstände formulieren die Städte im Stadtumbau Ost in ihren Stadtumbau- Konzepten siedlungspolitische Ziele zur Wiederherstellung nachhaltiger Siedlungsstrukturen. Der Planungsprozess ist dabei mit einem Bund-Länder-Förderprogramm verknüpft. Der Beitrag reflektiert das Begriffsverständnis von Planbarkeit im Stadtumbau Ost. Dies erfolgt anhand von drei Fragen: Repräsentieren die Stadtumbau-Konzepte die gewünschten räumlichen Veränderungen? Welche Formen von Rationalität im Planungsprozess sind festzustellen? Sind die Planinhalte umsetzbar? Der Beitrag kommt zu dem Schluss, dass Planbarkeit im Planungsprozess des Stadtumbaus Ost hinsichtlich der Repräsentationen und Rationalitäten sowie der Umsetzbarkeit spezifisch ausgeprägt ist: Denn Planinhalte werden nach dem Planungsprozess weiter verhandelt und konkretisiert, der Planungsprozess integriert unterschiedliche Rationalitätstypen, und die Verbindung von Planinhalten und Fördertatbeständen stärkt die Umsetzung der Planungsziele.


Literaturhinweise



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