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Vom Wiener Ring nach Zürich-West: Chancen einer Renaissance des Städtebaus

Georg Franck

Abstract


Zusammenfassung

Der Städtebau versteht sich als architektonische Gestaltung urbaner Straßen- und Platzräume, stellt also die Verbindung zwischen der zentralen, öffentlichrechtlichen Stadtplanung und der individuellen Objektarchitektur her. Diese Verbindung ist einer Leerstelle gewichen, seit die Konventionen zerbrochen sind, die das Zusammenwirken der Architekturen geregelt haben, die gemeinsam die Innenwände der urbanen Außenräume bilden. Eine Renaissance des Städtebaus läuft auf eine Revitalisierung dieses Kooperierens hinaus. Weil eine Wiederbelebung verblichener Konventionen nicht in Frage kommt, muss die Kooperation, die einst funktionierte, in anderen Begriffen beschrieben werden. Die Alternative, die hier vorgeschlagen wird, ist die der Allmende, nämlich die Beschreibung des urbanen Außenraums als eines Beckens, in dem die Anrainer das Gut „gute Adresse“ anbauen. Als zeitgenössisches Beispiel für eine Allmende wird die Gemeinschaftsproduktion von Software im Modus von open source und peer-to-peer (p2p) herangezogen. Berichtet wird von einem Experiment, in dem eine Studentengruppe ein Nachverdichtungsprojekt in Zürich-West im Modus p2p bearbeitet.


Literaturhinweise



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