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Segregation durch Architektur als Produkt Londoner Wohnungspolitik

Yuca Meubrink

Abstract


Zusammenfassung

Seit einiger Zeit werden in London separate Eingänge für Arme und Reiche in modernen Luxuswohnneubauten durch die Presse als neue Form sozialräumlicher Segregation skandalisiert. In diesem Artikel wird die Bedeutung der sogenannten ‚poor doors‘ in der derzeitigen Londoner Wohnungskrise herausgearbeitet. So wird analysiert, inwiefern sie sowohl (un)geplantes Mittel als auch Folge Londoner Wohnungspolitik darstellen. Dazu wird in einem ersten Schritt beschrieben, wie und warum es zur Entstehung der ‚poor doors‘ kommt. In einem zweiten Schritt werden ihre architektonischen Auswirkungen analysiert, um dann abschließend den staatlichen und zivilgesellschaftlichen Umgang mit ihnen darzulegen. Die hier zum Ausdruck kommenden Herausforderungen und Dynamiken räumlicher Planung machen deutlich, warum separate Eingänge derzeit ein wichtiges Mittel zur Schaffung von mehr erschwinglichem Wohnraum zu sein scheinen.


Literaturhinweise



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