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Verlieben im Cyberspace. Eine qualitative Untersuchung von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs

Vivien Milz, Annina Stahl, Nina R. Jakoby

Abstract


Zusammenfassung

Im Vordergrund dieses Artikels stehen Fragen nach den Unterschieden zwischen Verlieben offline und online sowie dem virtuellen Ausdruck von Verliebtheit. Auf der Grundlage einer qualitativen Inhaltsanalyse von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs wurden drei Themen identifiziert, welche die Merkmale des virtuellen Verliebens beleuchten: 1) Rationalisierung vs. Idealisierung, 2) Virtuelle Attraktivität und 3) Fehlen sinnlicher Wahrnehmung. Zentrale Eigenschaft des virtuellen Verliebens ist die Entkörperlichung in der Onlinebegegnung. Der Beitrag zeigt, dass das Internet keinen Ersatz für die physisch-sinnliche Erfahrung des Gegenübers bietet, auf der romantische Gefühle basieren. Die Befunde sprechen vielmehr für eine virtuelle Verliebtheitsfiktion.

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Bibliographie: Milz, Vivien/Stahl, Annina/Jakoby, Nina R.: Verlieben im Cyberspace. Eine qualitative Untersuchung von Erfahrungsberichten in Internetforen und Blogs, Soziologiemagazin, 2-2014, S. 14-28.
https://doi.org/10.3224/soz.v7i2.17012

Literaturhinweise



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