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Urbane Gemeinschaftgärten als Heteropien im Städtischen Raum. Möglichkeiten der Realisierung von Utopien aus Sicht der Automatismenforschung

Jennifer Morstein

Abstract


Zusammenfassung

Der folgende Beitrag diskutiert aus der Perspektive der Automatismenforschung die Möglichkeiten, Utopien in die Realität umzusetzen. Diese Frage wird exemplarisch anhand urbaner Gemeinschaftsgärten behandelt, welche in diesem Beitrag zunächst als Heterotopien im Sinne Michel Foucaults ausgewiesen werden. Die hinzugezogenen Fallstudien zeigen, dass eine auf Planung und Steuerung basierende Realisierung von Utopien immer wieder an ihre Grenzen stößt, da unbewusste Muster und Schemata nicht-intendierte und nicht-antizipierte Effekte aufweisen, die eine praktische Umsetzung der Utopie unterminieren. Diese unbewussten Mechanismen werden insbesondere aus der Perspektive der Automatismenforschung sicht- und nachvollziehbar gemacht.

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Bibliographie: Morstein, Jennifer: Urbane Gemeinschaftgärten als Heteropien im Städtischen Raum. Möglichkeiten der Realisierung von Utopien aus Sicht der Automatismenforschung, Soziologiemagazin, 1-2016, S. 5-22. https://doi.org/10.3224/soz.v9i1.24667

Literaturhinweise



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