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„… Until It Burns - The Crusader Armies In Dabiq“. Endzeitvorstellungen in der Propaganda des Islamischen Staats

Christoph Panzer

Abstract


Zusammenfassung

Bei politischen Debatten um den Krieg in Syrien und den weltweiten Terrorismus steht der selbsternannte Islamische Staat insbesondere wegen der hohen Zahl von Rekrut_innen, die aus der ganzen Welt in sein Territorium reisen sowie wegen seiner Selbstinszenierung als besonders skrupellos und grausam im Zentrum der Aufmerksamkeit. Die Organisation setzt Bilder von Hinrichtungen, Anschlägen und Kriegshandlungen gezielt zur Werbung neuer Mitglieder ein und verknüpft diese mit apokalyptischen Vorstellungen. Dieser Umstand steht im Fokus des Artikels. Apokalyptische Bilder und Vorstellungen sind – so die These – in der global ausgerichteten Propaganda des Islamischen Staates zentral für die Erzeugung von Resonanz sowohl in den Öffentlichkeiten der als Feinde deklarierten Gesellschaften als auch bei potenziellen Sympathisant_innen. Sie bilden in der Außendarstellung der Weltanschauung des Islamischen Staates einen übergeordneten Rahmen.

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Bibliographie: Panzer, Christoph: „… Until It Burns - The Crusader Armies In Dabiq“. Endzeitvorstellungen in der Propaganda des Islamischen Staats, Soziologiemagazin, 1-2016, S. 39-57. https://doi.org/10.3224/soz.v9i1.24669


Literaturhinweise



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