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Henri Lefebvre: Entfremdung und das Recht auf die Stadt

Sebastian Illigens

Abstract


Zusammenfassung

Henri Lefebvre ist heute primär für eine bestimmte Periode seines Schaffens bekannt, als Theoretiker des Raums und der Urbanisierung. Weite Teile seines Werkes außerhalb dieser Periode bleiben hingegen unbeachtet. Der vorliegende Beitrag argumentiert, dass Lefebvres Schriften zu Stadt und Raum nur im Kontext seiner lebenslangen, an Marx angelehnten Beschäftigung mit Entfremdung und den Potenzialen menschlicher Praxis richtig zu erfassen sind. Der von Lefebvre diagnostizierte abstrakte Raum ist eine sozio-räumliche Ausformung des Entfremdungsphänomens in kapitalistischen Gesellschaften. Explizit in diesem Kontext konzipiert Lefebvre sein Recht auf die Stadt: als kollektives demokratisches Recht. Erst durch eine praktische Ausübung dieses Rechts können sich Potenziale des menschlichen Gemeinwesens demokratisch entfalten.

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Bibliographie: Illigens, Sebastian: Henri Lefebvre: Entfremdung und das Recht auf die Stadt, Soziologiemagazin, 2-2017, S. 37-53. https://doi.org/10.3224/soz.v10i2.04

Literaturhinweise



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