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Die neue Lissabon-Strategie in der erweiterten Europäischen Union

Martin Große Hüttmann, Tim-C. Bartsch, Jane Öispuu

Abstract


Zusammenfassung

Auf dem Gipfeltreffen der europäischen Staats- und Regierungschefs in Lissabon im Frühjahr 2000 wurde vereinbart, die Europäische Union der damals noch 15 Mitgliedstaaten „zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Dieses sehr ehrgeizige Ziel würde jedoch nur dann zu erreichen sein, wenn die Mitgliedstaaten selbst die Bedingungen für diesen Aufholprozess schaffen würden. Wie die Zwischenbilanz fünf Jahre später zeigt – inzwischen hat die EU zehn Staaten mehr – liegt ausgerechnet hier die Schwachstelle des Lissabon-Konzeptes. Der Beitrag zeigt Ziele und Instrumente des Lissabon-Prozesses, und diskutiert, ob und inwieweit die nun vergrößerte EU die Lissabon-Agenda bislang abarbeiten konnte.

Schlagwörter: EU, Lissabon-Strategie, Offene Methode der Koordinierung, Bologna-Prozess


Literaturhinweise



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