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Ökonomische Lektüre in der Jahrgangsstufe 12 – Zur Vereinbarkeit von Text- und Handlungsorientierung –

Brisca Sobat

Volltext: PDF

Abstract


Zusammenfassung

Kategoriengeleiteter Politikunterricht, der auch intensive Textarbeit einbezieht, und Handlungsorientierung werden oftmals in einen Gegensatz gedacht. Hierbei wird Handlungsorientierung leicht mit einer übertriebenen Schülerorientierung gleichgesetzt, und es wird die Gefahr einer fehlenden kognitiven Tiefenwirkung gesehen. Handlungsorientierung berge die Gefahr in sich, entpolitisierend, oberflächlich oder gar infantilisierend zu wirken. Andererseits wissen Politiklehrer auch, dass das didaktisch-methodische Problem einer intensiven Textarbeit darin liegt, das Interesse an einer längeren textlichen Bearbeitungsphase zu wecken, zumal ausschließliche Textarbeit und lehrerstrukturierte Rekonstruktion der Texte oftmals als trocken erlebt wird und nicht zu den Fäden der Motivation der Schüler findet. Um dieses politikdidaktische Problem zu lösen, galt es einen Weg zu finden, bei dem Textarbeit niveauvoll mit Handlungsperspektiven verbunden wird, die in der Lage sind, die Selbsttätigkeit der Schüler anzuregen. Hierdurch sollte ein Weg erprobt werden, der den Gegensatz von stoff-orientierter Textarbeit und Handlungsorientierung im Sinne des vorliegenden politikdidaktischen Ansatzes aufheben sollte.

1. Zur politikdidaktischen Problemstellung – 2. Die politikdidaktische Konzipierung des Unterrichtsversuches „Einführung in Wirtschaftstheorien“ – 3. Der Verlauf des Unterrichtsversuchs – 4. Evaluation und Ergebnisse – 5. Zusammenfassende Reflexion

Schlagwörter: Politikunterricht, Didaktik, Handlungsorientierung


Literaturhinweise