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Die langen Wurzeln ‒ Zur Geschichte des Rechtsradikalismus in Deutschland (Ost und West)

Ruprecht Polenz

Abstract


Zusammenfassung

Ein „Alarmsignal“ hat Innenminister Horst Seehofer den Mord an dem CDU-Politiker Walter Lübcke genannt, ganz so, als hätte er wie ein Blitz aus heiterem Himmel eingeschlagen. Dabei hätten die Alarmglocken seit langem läuten müssen. Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda, Mölln, Solingen, die NSU-Morde. Aber Zusammenhänge und Kontinuitäten wurden übersehen oder ausgeblendet, wenn über die einzelnen Straftaten und Vorfälle berichtet wurde. Auch in den inzwischen zahlreichen Büchern, die sich mit dem Rechtsradikalismus im allgemeinen und der völkisch-nationalistischen AfD im besonderen auseinandersetzen, werden lange Linien eher selten gezogen. Das Buch „Zur Rechten Zeit - Wider die Rückkehr des Nationalismus“ nimmt diese Perspektive ein. Die Historiker Norbert Frei, Frauke Maubach, Christina Morina und Maik Tändler wollen die „wiederkehrenden rechten Logiken aufzeigen und durchschaubar machen“ und nehmen dafür die jüngere deutsche Geschichte seit 1945 bis heute in den Blick.

Schlagwörter: Rechtsradikalismus, Nationalismus, Zeitgeschichte, AfD


Literaturhinweise



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