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Die Situation der politischen Bildung in Nordrhein-Westfalen – und ein Blick in die Zukunft

Bettina Zurstrassen

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Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Im nordrhein-westfälischen Landtag wurde mit den Stimmen der Abgeordneten der CDU/FDP-Regierungskoalition eine novellierte Lehramtszugangsverordnung beschlossen. Diese Entscheidung fiel, obwohl es einen breiten zivilgesellschaftlichen Widerspruch und Protest gegen die Pläne der Landesregierung gab. Das Unterrichtsfach „Sozialwissenschaften (Politikwissenschaft, Soziologie, Wirtschaftswissenschaft)“ wird, so der Verordnungstext, durch die Wörter „Wirtschaft-Politik/Sozialwissenschaften“ ersetzt. Diese Umbenennung der Lehramtsstudienfächer klingt zunächst wenig dramatisch, führt aber zu tektonischen Verschiebungen, die zu Lasten politischer und vor allem soziologischer Lehrinhalte gehen. Die hier wiedergegebene Landtags-Stellungnahme der DVPB NW skizziert daher nicht nur die Situation der sozialwissenschaftlichen Bildung in Nordrhein-Westfalen, sondern auch die befürchteten negativen Auswirkungen der novellierten Lehramtszugangsverordnung. Diese stellt einen Frontalangriff gegen die politisch-gesellschaftliche Bildung in Nordrhein-Westfalen dar.

Schlagwörter: Schule, Politische Bildung, Lehramtsausbildung

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Bibliographie: Zurstrassen, Bettina: Die Situation der politischen Bildung in Nordrhein-Westfalen – und ein Blick in die Zukunft, GWP – Gesellschaft. Wirtschaft. Politik, 4-2021, S. 620-627. https://doi.org/10.3224/gwp.v70i4.16


Literaturhinweise