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Die Osterweiterung der Europäischen Union – Das Meinungsbild in Deutschland, der Tschechischen Republik und Polen und die möglichen Folgen

Dirk Baier, Susanne Rippl, Angela Kindervater, Klaus Boehnke

Abstract


Zusammenfassung

Der soziale Wandel von Gesellschaften ist seit nunmehr weit über 100 Jahren der wichtigste Gegenstand der Soziologie (vgl. Scheuch 2003). Feudalgesellschaften entwickelten sich zu Industrie- und diese seit einigen Jahren zu Dienstleistungs-, Informations- oder Wissensgesellschaften. Der damit verbundene Strukturwandel hat zahlreiche negative Effekte hervorgebracht. Gerade weil es die negativen Seiten des Wandels gab und immer noch gibt, konnte die Soziologie ihre spezifische Perspektive entwickeln. Beschleunigte Prozesse des sozialen Wandels sind aktuell auch im Zuge der Erweiterung der Europäischen Union um zehn Länder (vornehmlich Osteuropas) zu erwarten. Dies betrifft natürlich in erster Linie die Beitrittsländer, die sich durch die Übernahme des acquis communautaire (Verträge und Gesetze der EU) in politischer und rechtlicher Hinsicht einem starken Konvergenzdruck ausgesetzt sehen. Daneben gilt dies aber ebenso für die bisherigen EU-Länder, in denen sich die Bedingungen nationalstaatlichen Handelns verändern werden – besonders im Bereich der Wirtschaft.

Schlagwörter: EU, Osterweiterung, Tschechien, Polen, Gesellschaftlicher Wandel


Literaturhinweise



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