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Erinnern, erzählen, deuten. Oral History in der universitären Lehre

Linde Apel

Abstract


Leseprobe
Leseprobe 2

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Zusammenfassung

Der Begriff Oral History umfasst eine Quellengattung, eine Methode und ein interdisziplinäres Forschungsfeld. Dies unter universitären Zeitvorgaben zu unterrichten stellt Ansprüche an Lehrende und Studierende. Der Beitrag diskutiert Konzepte und Erfahrungen in der Vermittlung von Oral History in akademischen Lehrveranstaltungen und gibt Einblicke in Lernziele und Lernprozesse. Neben Hinweisen auf Literatur, die sich in der theoretischen Vermittlung als nützlich erwiesen hat, liegt ein Schwerpunkt auf Überlegungen, wie Studierende zu befähigen sind, Interviews vorzubereiten, durchzuführen und nachzubereiten. Ein weiterer Abschnitt beschäftigt sich mit der Reflexion über den Quellenwert von Interviews. Denn Studierende bringen zwar ein großes Interesse für Oral History mit, stehen den Aussagen von Interviewten dennoch häufig zunächst misstrauisch gegenüber, eine Einstellung, die sich in der Begegnung mit mündlichen Quellen in großes Interesse verwandeln kann. Der Beitrag schließt mit einem Plädoyer, Oral History zu unterrichten, weil der Lerneffekt über die Bedeutung mündlicher Quellen durch den Praxisbezug besonders groß ist.

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Bibliographie: Apel, Linde: Erinnern, erzählen, deuten. Oral History in der universitären Lehre, BIOS – Zeitschrift für Biographieforschung, Oral History und Lebensverlaufsanalysen, 1-2018, S. 23-34.
https://doi.org/10.3224/bios.v31i1.03

Literaturhinweise



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