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Ökonomischer und ideologischer Neoliberalismus

Gary S. Schaal, Matthias Lemke, Claudia Ritzi

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Abstract


Zusammenfassung

Viele Stimmen kritisieren, dass immer weitere Bereiche des sozialen und politischen Lebens ökonomischen Rationalitätskriterien unterworfen werden und machen hierfür den Einfluss des Neoliberalismus verantwortlich. In dem Beitrag zeichnen wir historisch und theoretisch nach, dass Politik und Ökonomie vom 17. Jahrhundert bis mitte des 20. Jahrhunderts getrennte Sphären darstellten. Mit dem Siegeszug des Neoliberalismus Ende der 1970er Jahre verschob sich jedoch die Grenze: auch demokratische Politik sollte sich jetzt an ökonomischen Effizienzkriterien orientieren und sowohl konservative als auch linke Regierung haben überall auf der Welt entsprechend ihre Politik ausgestaltet.

Schlagwörter: Neoliberalismus, Postdemokratie, Gouvernementalität, Demokratiekrise

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Bibliographie: Schaal, Gary S./Lemke, Matthias/Ritzi, Claudia: Ökonomischer und ideologischer Neoliberalismus, GWP, 4-2014, S. 529-539. https://doi.org/10.3224/gwp.v63i4.17263


Literaturhinweise