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„Das Volk“ als Fluchtburg in Krisenzeiten. Zur Wiederkehr eines historisch gewachsenen Deutungsmusters im gegenwärtigen Rechtspopulismus

Everhard Holtmann

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Die Wahlerfolge der AfD rühren daher, dass die Partei erfolgreich ein psychologisches Krisen-Reaktionsmuster bedient, das in Deutschland gegenwärtig verbreitet und auch historisch nachweisbar ist. Die verbindende ideologische Klammer der rechtspopulistischen Botschaft ist die Projektion von völkischer Identität, welche die Abgrenzung „des Eigenen“ gegen „das Fremde“ einschließt. Die geistigen Ursprünge des völkischen Ideologems und der damit verknüpften völkischen Feindbilder lassen sich bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen.

Schlagwörter: Rechtspopulismus, Identität, Kulturpessimismus, Feinbilder

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Bibliographie: Holtmann, Everhard: „Das Volk“ als Fluchtburg in Krisenzeiten. Zur Wiederkehr eines historisch gewachsenen Deutungsmusters im gegenwärtigen Rechtspopulismus, GWP - Gesellschaft. Wirtschaft. Politik, 1-2019, S. 73-84. https://doi.org/10.3224/gwp.v68i1.08


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