Sebastian Klimasch: Verschwörungssemantik zwischen Krise und Routine. Zur Wissenssoziologie der Debatten um die Corona-Pandemie
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Abstract
Sebastian Klimasch analysiert die Debatten um Verschwörungstheorien während der Corona-Pandemie als sozialen Prozess wechselseitiger Delegitimierung und sozialer Schließung. Aus phänomenologisch fundierter wissenssoziologischer Perspektive werden drei Schließungslogiken – Moralisierung, Pathologisierung und Dehumanisierung – typologisch unterschieden. Die Arbeit entwickelt damit eine Heuristik zur Analyse gegenwärtiger Polarisierungsprozesse, die über den Kontext der Pandemie hinaus genutzt werden kann.
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Erscheinungsdatum:
September 2026
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Titel: Sebastian Klimasch: Verschwörungssemantik zwischen Krise und Routine. Zur Wissenssoziologie der Debatten um die Corona-Pandemie
Ausgabe: Jg. 7, Nr. 1-2025: Grenzüberschreitungen, Band 2: Grenzgebiete