Gewaltprävention im Amateurfußball (Ein Projekt im Fußballkreis Dortmund)
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Abstract
Der Beitrag beleuchtet Gewalt im Amateurfußball als körperliche Angriffe oder Bedrohungen rund um Spiele und spielfeldnahe Situationen. Er ordnet das Thema in gesellschaftliche und verbandliche Entwicklungen ein und zeigt, wie Emotionen, Statuskonflikte und Rollenbilder von Spieler:innen, Trainer:innen, Zuschauer:innen und Offiziellen Eskalationen begünstigen können. Nach einem Überblick zu Befunden, Definitionsproblemen und DFB-Instrumenten (Meldekategorien, Kapitänsregel, STOPP-Konzept) werden Präventionslogiken von primär bis tertiär eingeordnet und mit sozialarbeiterischen Mikro-, Meso- und Makroebenen verknüpft. Im Zentrum steht die AG „Gewaltprävention“ des Fußballkreises Dortmund: Alle Sportgerichtsfälle fließen in ein Punktesystem, das pro Halbserie die fünf auffälligsten Vereine identifiziert. Mit deren Vorständen werden in strukturierten Gesprächen Ursachen analysiert, Ziele nach der SMART-Methode festgelegt und passende Maßnahmen abgeleitet, begleitet und nachverfolgt. Abschließend diskutiert der Text Grenzen, Arbeitsaufwand und Evaluationsbedarf, betont aber den Innovationskern: partnerschaftliche Verantwortungsübernahme im Verein statt reiner Täter:innenfokussierung. Das Dortmunder Modell verbindet Daten, Beratung und Qualifizierung und lädt Vereine ein, Kultur und Strukturen konsequent nachhaltig zu verändern.
Bibliographie: Falke, Tobias: Gewaltprävention im Amateurfußball (Ein Projekt im Fußballkreis Dortmund), FuG – Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft, 1-2025, S. 21-33.
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Titel: Gewaltprävention im Amateurfußball (Ein Projekt im Fußballkreis Dortmund)
Ausgabe: Jg. 7, Nr. 1-2025: Grenzüberschreitungen, Band 2: Grenzgebiete