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Diversity im Spielzeug – wo ist sie und warum fehlt sie? Theoretische, empirische und pädagogische Annäherungen

Wiebke Waburg

Abstract


Leseprobe

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Zusammenfassung

Der Beitrag beschäftigt sich zunächst mit der Frage, wie und auf welche Art und Weise Diversität im aktuellen Spielzeugangebot berücksichtigt wird. Ergebnisse einer Analyse von aktuellen Spielzeugkatalogen belegen eine sehr einseitige Gestaltung von Spielzeugen (vor allem in Bezug auf figürliches Spielzeug). Fast alle ab- und nachgebildeten Protagonist_innen sind weiß, jung, schlank, gesund und gehen einem attraktiven Beruf nach. Dieses Ergebnis wird unter Rückgriff auf den Intersektionalitätsansatz erklärt. Anschließend wird diskutiert, welchen Beitrag Spielzeuge, die unterschiedliche Diversity-Dimensionen berücksichtigen, zur Sensibilisierung von Kindern für den Umgang mit Vielfalt leisten können.

Schlüsselwörter: Diversity, Spielzeug, Intersektionalität, Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung

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Diversity in toys – where is it and why is it missing? Theoretical, empirical and pedagogical approaches

Abstract

The article deals with the question of how and in which way diversity is taken into account in toys currently offered in Germany. Most toys, especially toy figures, are white, without disabilities, slim, young and well trained, they wear stylish clothes and they have attractive jobs. In short, toys mostly reproduce society’s preferred image of a regular person. The intersectionality approach serves as a theoretical framework for explaining these findings. The article also discusses the contribution of toys, which take into account different diversity dimensions, to raising children's awareness of diversity.

Keywords: Diversity, Toys, Intersectionality, Diversity Education

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Bibliographie: Waburg, Wiebke: Diversity im Spielzeug – wo ist sie und warum fehlt sie? Theoretische, empirische und pädagogische Annäherungen, ZDfm, 1-2018, S. 49-62. https://doi.org/10.3224/zdfm.v3i1.05


Literaturhinweise



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