„Etwas mehr Nomos ins Leben bringen“ Lars Clausens Staunen über Schlangen
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Abstract
Mitte der 90er Jahre des vorigen Jahrhunderts schrieb Lars Clausen einen Aufsatz über das soziale Phänomen des Schlangestehens und zusätzlich über das – erstaunliche – Phänomen des spontanen Sich-Bildens von Riesen-Schlangen. Der Vortrag zeichnet Clausens Gedankengänge, die bald ins Grundsätzliche soziologischer Reflexion gehen, nach und schließt eigene Überlegungen über das Staunen als Voraussetzung soziologischen Räsonierens an.
Bibliographie: Reemtsma, Jan Philipp: „Etwas mehr Nomos ins Leben bringen“. Lars Clausens Staunen über Schlangen, Kieler sozialwissenschaftliche Revue. Internationales Tönnies-Forum, 1-2026, S. 5-16.
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Literatur
Clausen, Lars (1994): Schlangen. Exkursion in den Quellsumpf der Theorien. In: Ders.: Krasser sozialer Wandel. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, S. 153 - 168.
Hutter, Axel (2025): Sprachanalyse und Metaphysik. Eine Einführung in die moderne Philosophie. München: C.H. Beck.
Luhmann, Niklas (2021): Soziale Systeme. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Schopenhauer, Arthur (1988): Über die vierfache Wurzel des Satzes vom zureichenden Grunde. In: Ders.: Kleinere Schriften (= Arthur Schopenhauers Werke, Bd. 3). Zürich: Haffmans, S. 7 - 168.