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„Es war ein Opfer, welches wir erbrachten …“ Perspektiven auf Migration in Familien

Luzia Jurt, Christophe Roulin

Abstract


Zusammenfassung

Im Kontext von Familie und Migration taucht in Diskursen immer wieder der Begriff des „Opfers“ auf. Dabei existieren unterschiedliche Sichtweisen, ob Migration als Opfer für die Familie gewertet wird oder ob sie Familienmitglieder zu Opfern macht. Diese unterschiedlichen Perspektiven auf den Opferbegriff werden stark durch das Geschlecht und die Rollen in der Familie beeinflusst. Anhand einer empirischen Studie wird aufgezeigt, wie Mütter, Väter und Kinder mit dem Opferbegriff umgehen.

Schlüsselwörter: Migration, Familie, Opfer, Mütter, Väter, Kinder

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Family members’ perspectives on migration

Summary

In the context of family and migration there is a discourse of migration as sacrifice. However, the perspectives of who sacrifices what for the family and who is considered to have been sacrificed are highly divergent and strongly influenced by gender and family roles. Based on empirical research the article shows how mothers, fathers and children position themselves in these discourses of sacrifice.

Keywords: migration, family, sacrifice, mothers, fathers, children

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Bibliographie: Jurt, Luzia/Roulin, Christophe: „Es war ein Opfer, welches wir erbrachten …“ Perspektiven auf Migration in Familien, GENDER, 1-2015, S. 129-144. https://doi.org/10.3224/gender.v7i1.18161


Literaturhinweise



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