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Sons’ Perspectives on Time with Dads

Julia Brannen, Valerie Wigfall, Ann Mooney

Abstract


Abstract

Drawing on a study of fatherhood across three generations, including those of Irish, white British and Polish origin, the paper applies a temporal perspective to how children and young people viewed and experienced fatherhood. Mirroring time approaches to the study of parenthood, it conceptualises time in relation to three dimensions. First, it looks at how sons report spending everyday time with their fathers – when they see them and which activities they engaged in together. Second, it examines relational time – how sons valued their relationships with their fathers. Third, it examines sons’ views and feelings about their fathers’ employment in the context of long hours, increasing insecurity and intensification of paid work. The paper concludes with two case examples to illustrate how fathers’ time for parenting is experienced by sons. In the context of the ways in which hegemonic masculinities have impeded emotionality and closeness among men, this paper investigates sons’ experience of fathering through the lens of time, with implications for possible changes in models of fatherhood and masculinity.

Keywords: Fatherhood, sons’ perspectives, time, fathers’ working hours, generational relations

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Ansichten von Söhnen über die Zeitverwendung mit ihren Vätern

Zusammenfassung

Basierend auf einer drei Generationen umfassenden Studie über Vaterschaft, darunter Väter mit irischen, hellhäutig britischen und polnischen Wurzeln, gibt dieses Paper einen zeitabhängigen Einblick, wie Kinder und junge Menschen Vaterschaft wahrnehmen und erleben. Es konzeptualisiert Zeit in ihrer Beziehung zu drei Dimensionen und greift damit zeitbasierende Ansätze der Erforschung von Elternschaft auf. Zunächst betrachtet es, wie Söhne die mit ihren Vätern im Alltag gemeinsam verbrachte Zeit wahrnehmen, wann sie sich sehen und welche Aktivitäten sie gemeinsam erleben. Zweitens untersucht es, wie Söhne die Beziehung zu ihren Vätern bewerten. Drittens untersucht es die Ansichten und Einschätzungen der Söhne über die Erwerbstätigkeit ihrer Väter im Kontext langer Arbeitszeiten, gesteigerter Unsicherheit und der Intensivierung von Lohnarbeit. Abschließend untersucht das Paper zwei Fallbeispiele um zu zeigen, wie Söhne die Zeit wahrnehmen, die ihre Väter für die Kindererziehung verwenden. Vor dem Hintergrund hegemonialer Männlichkeit, die Emotionalität und Nähe zwischen Männern lange verhindert hat, untersucht dieses Paper das Erleben von Vaterschaft durch Söhne im Zeitverlauf. Daraus werden Schlussfolgerungen über mögliche Veränderungen der Leitbilder von Vaterschaft und Männlichkeit gezogen.

Schlagwörter: Vaterschaft, Sichtweisen von Söhnen, Zeit, Arbeitszeit von Vätern, Generationenbeziehungen


Literaturhinweise



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