Von Gräben und Bühnentieren. Pädagogische Rahmungen kulturell-ästhetischer Bildung in der Adressierung urbaner und bildungsbezogener Teilhabedisparitäten

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Tim Böder, Thorsten Hertel

Abstract

Ästhetische Bildung gilt mit ihren transformativ-transgressiven Potentialen als Schwellenraum für die Entstehung des Neuen. Gestützt auf Erkenntnisse aus der qualitativ-rekonstruktiven Studie BILOS fragt der Beitrag danach, welche pädagogischen Rahmungen auf kulturell-ästhetischer Praxis in der Adressierung sozialer wie bildungsbezogener Teilhabedisparitäten sich bei Lehrkräften, die ein lokales Austauschprojekt zwischen Schulen aus marginalisierten und privilegierten Quartieren realisieren, rekonstruieren lassen. Die Befunde verdeutlichen, dass kulturell-ästhetische Praxis für die Adressierung von Teilhabedisparitäten in der Schule in ein doppeltes Spannungsverhältnis eingerückt ist: schulischer Normalitätskorridor ästhetischer Alphabetisierung vs. transgressive ästhetische Erfahrung; Dekonstruktion vs. Reproduktion von Ungleichheit.

Schlagwörter: Ästhetische Bildung, Schüleraustausch, Segregation, Schule, Schultheater, Teilhabe

Bibliographie: Böder, Tim/Hertel, Thorsten: Von Gräben und Bühnentieren. Pädagogische Rahmungen kulturell-ästhetischer Bildung in der Adressierung urbaner und bildungsbezogener Teilhabedisparitäten, ZISU – Zeitschrift für interpretative Schul- und Unterrichtsforschung, 15 (2026), S. 42-57.

Artikel-Details

Erscheinungsdatum: Juli 2026
Open Access ab: 09.07.2028
Open-Access-Lizenz: CC BY 4.0

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