Mit Aporien kämpfen. Die Politisierung von Demokratie am Beispiel der Schweizer Frauenstimmrechtsbewegung
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Abstract
Die Schweizer Frauenstimmrechtsbewegung agiert im 20. Jahrhundert unter Bedingungen einer institutionell ausdifferenzierten liberalen Demokratie. Ihre Aktivitäten lassen sich daher als Ausdruck einer Politisierung demokratischer Institutionen lesen. In meinem Aufsatz rekonstruiere ich aus einer demokratietheoretisch-systematischen Perspektive, welches Potenzial diese politischen Aktionen für eine feministische Problematisierung von Demokratie, insbesondere im Bereich der radikalen Demokratietheorie, bergen. Leitend ist dabei die These, dass sich in den untersuchten Beispielen die Politisierung von Demokratie in Aporien artikuliert. Im Aufsatz fokussiere ich auf drei Aporien. Diese betreffen die Auslegung der Verfassung, das Verhältnis zwischen Verfassung und Volkssouveränität sowie die Vervielfältigung des politischen Souveräns. Durch den Aufweis und die Analyse dieser Aporien möchte ich zu einem vertieften Verständnis der ambivalenten Bedingungen demokratischer emanzipatorischer Kämpfe beitragen.
Bibliographie: Meyer, Katrin: Mit Aporien kämpfen. Die Politisierung von Demokratie am Beispiel der Schweizer Frauenstimmrechtsbewegung, GENDER – Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 3-2026, S. 68-82.
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Titel: Mit Aporien kämpfen. Die Politisierung von Demokratie am Beispiel der Schweizer Frauenstimmrechtsbewegung
Ausgabe: Jg. 18, Nr. 3-2026: Feminism in politics – politics in feminism