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Konflikt ohne Partnerschaft? Arbeitsbeziehungen im Dienstleistungssektor

Britta Rehder

Abstract


Zusammenfassung

Der Beitrag setzt sich mit der These von Wolfgang Streeck auseinander, nach der das Konzept der Konfliktpartnerschaft von Müller-Jentsch an Erklärungskraft verloren hat. Mit Blick auf den privaten Dienstleistungssektor wird hier argumentiert, dass der empirischen Diagnose von Streeck in weiten Teilen zuzustimmen ist. Mittelfristig ist mit der Herausbildung einer stabilen Konfliktpartnerschaft in diesem Bereich der Arbeitsbeziehungen nicht zu rechnen. Vielmehr gewinnen staatsnahe Akteure an Bedeutung. Das Konzept von Müller-Jentsch bleibt aber relevant als analytischer Bezugsrahmen und begriffliche Heuristik, um Wandlungsprozesse zu untersuchen.

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Conflicts without any kind of partnership? Industrial relations in the service sector

Abstract

This contribution reflects on Wolfgang Streeck’s argument that the concept of “conflict partnership” developed by Walther Müller-Jentsch has lost its descriptive and explanatory power today. With regards to the private service sector, I agree with Streeck that we won’t witness the evolution of a stable conflict partnership in the service sector for the next decades ahead. But this does not mean that the theoretical concept of “conflict partnership” is no longer relevant. It is still useful as a heuristic and analytical tool to analyse processes of transformation in the industrial relations system.

Keywords: conflict partnership, labour conflicts, service sector, state influence, judicialisation (JEL: J52, J53, J58)


Literaturhinweise



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